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| Nachhaltigkeitspreis 2011: Sonderpreis für Projekt "Fisch vom Kutter" |
Die Interessengemeinschaft dynamisches InfoPortal Fisch vom Kutter im Arbeitskreis Fischerei der AktivRegion wurde gestern von Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf mit einem Sonderpreis zum Nachhaltigkeitspreis 2011 des Landes Schleswig-Holstein für das Projekt "Fisch vom Kutter" ausgezeichnet. Der Nachhaltigkeitspreis 2011 ist dem Schwerpunktthema "Ernährung" gewidmet. "Wir haben vor zwei Jahren den Umweltpreis in den Nachhaltigkeitspreis geändert, da Nachhaltigkeit den ganzheitlichen Ansatz für zukunftsfähige Initiativen und Projekte nutzt", so die Ministerin. Dabei gehe es um mehr als um Umweltschutz. Der erste Preis ging an das Berufliche Gymnasium Husum der Beruflichen Schule des Kreises Nordfriesland für deren Gesamtkonzept zur Gesunden Schule, das neben Ernährung auch Bewegung, Gewaltprävention und feste Kooperationen mit unterschiedlichsten Kooperationspartnern, unter anderem auch mit der Klaus-Groth-Schule, umfasst. |
| Naturschutztag Schleswig-Holstein am 02.12. |
Das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume (BNUR), das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MLUR) und das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) laden ein zum Naturschutztag Schleswig-Holstein am Freitag, 2. Dezember 2011, von 09 Uhr bis 16.30 Uhr Mit der Frage „Was ist (uns) die Natur wert ?“ will der Naturschutztag Schleswig-Holstein 2011 Natur und Wirtschaft zusammenführen. Durch die internationale TEEB-Studie (The Economics of Ecosystems and Biodiversity) rückt die zentrale ökonomische Bedeutung der natürlichen Ressourcen in den Blickpunkt unserer Gesellschaft. Die Natur liefert uns Menschen eine Vielzahl von Gütern und Dienstleistungen. Ob als Fruchtertrag durch Blütenbestäubung, als Sauerstoffproduzent, als CO2-Speicher oder mit artenreicher Flora und Fauna in vielfältiger Landschaftsstruktur – wir machen uns die Natur zunutze! Sie stellt die Existenzgrundlage unseres menschlichen Daseins und der Zivilisationsentwicklung. Es ist Zeit für einen Perspektivenwechsel. Denn bisher haben wir natürliche Lebensräume und die Artenvielfalt vermeintlich kostenlos und selbstverständlich genutzt. Die TEEB-Studie zeigt einen fundierten Ansatz und führt das sektorale Denken von Ökologie und Ökonomie zu einer breiten, ganzheitlichen Verantwortungskultur zusammen. Unser Naturkapital ist auch Wirtschaftskaptital, um die Produktivkraft der Natur wertschöpfend und nachhaltig zu nutzen. Anlass genug für Informationen, Strategien, Gedanken und Beispiele aus Schleswig-Holstein – für Schleswig-Holstein beim Naturschutztag 2011. Die Einladung mit Programm finden Sie in der Anlage. |