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Regionale Klimakonferenz am 29. Oktober 2010 in Plön Drucken

Eine Regionale Klimakonferenz findet statt am

Freitag, den 29.10.2010, von 14 Uhr bis 19:30 Uhr 
im Kreishaus in 24306 Plön, Hamburger Straße 17/18

Das Einladungsschreiben und das Programm finden Sie in der Anlage.

Initiator und Veranstalter der Klimakonferenz ist das Klimabüro Küstenpower der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein.

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Die Teilnehmer werden gebeten, sich bis zum 25. Oktober 2010 per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. anzumelden.

Nach zwei bis drei einführenden Vorträgen im Plenum und einer Kaffeepause bietet die Konferenz ausreichend Raum und Zeit, Argumente und Meinungen an drei Thementischen auszutauschen und Mitstreiter für gemeinsame Aktivitäten zu gewinnen:

1. "Schal und Mütze für Haus und Hof"
Effizientes Energiesparen hilft nicht nur dem Klimaschutz sondern entlastet auch die Finanzen der öffentlichen und privaten Haushalte. Hier sind zunächst die Hauseigentümer gefragt durch energetische Modernisierungen der Bauwerke und Heizungsanlagen den Energiebedarf und somit die Energiekosten zu senken.
Das Handwerk steht mit attraktiven Angeboten bereit. Die Wankendorfer Baugenossenschaft und die Nordelbische Kirche gehen mit gutem Beispiel voran.
Wie können mehr energetische Sanierungen in privaten und öffentlichen Liegenschaften angestoßen werden? Wie können die Chancen der Versorgung mit effizienteren Energieanlagen und erneuerbaren Energien besser genutzt werden?

2. "Starke Gemeinden voller Energie"
Die Übernahme von Energienetzen durch Gemeindewerke macht es möglich, eine eigene regionale Energieversorgung aufzubauen, die sowohl den Belangen einer sicheren und kostengünstigen als auch einer klimafreundlichen Versorgung gerecht wird.
So haben die Versorgungsbetriebe Bordesholm ihre mittelfristige Strategie auf 100 % erneuerbare, regionale Energien ausgerichtet und in der Gemeinde Honigsee wird ein Wärmenetz genossenschaftlich betrieben – parallel zur Gasversorgung eines Konzerns. Mit Bürgerenergieanlagen wird darüber hinaus privates Kapital in der Region gebunden wie das Beispiel des Solarparks in Kiel zeigt.
Wie können die Gemeinden im Kreis ermuntert werden, die Netzte und die Energiebereitstellung in die eigene bzw. in Bürgerhand zu nehmen, um die regionalen Potentiale effizient und klimafreundlich auszuschöpfen?

3. "Das Gute liegt so nah"
Klimafreundlicher Konsum von Lebensmitteln zeichnet sich aus durch die Wahl regionaler Produkte aus biologischer Landwirtschaft und saisonalem Verzehr.
Mit der Marke „Feinheimisch“ hat es eine Gruppe von Spitzenköchen in Schleswig-Holstein geschafft, dass regionale Produkte aus Feld, Wald und Wiesen wieder mehr geschätzt werden. Die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft Landwege eG aus der Nähe von Lübeck geht einen Schritt weiter und verbindet Regionalität mit der Vermarktung biologischer Produkte. Und auch im Kreis Plön sind einige erfolgreiche Biowarenhersteller am Werk.
Kann eine starke regionale Biomarke helfen, den Konsum von klimafreundlichen Lebensmitteln zu stärken und wie können vor allem Schulen und Kantinen als Kunden gewonnen werden?

 

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