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Selent - Die Umsetzung des EU-Projektes "Kirchenrouten im Kirchenkreis Plön-Segeberg", in dem 25 Kirchen durch 7-8 Radwanderrouten miteinander verbunden werden sollen, macht Fortschritte. Die offizielle Eröffnung wird für das Frühjahr 2011 erwartet.
„Vor eineinhalb Jahren wurde das Projekt aus der Taufe gehoben mit dem Ziel, die Kirchen im Kirchenkreis Plön-Segeberg durch jeweils etwa 30 bis 40 Kilometer lange Radrouten miteinander zu verbinden“, präzisierte Projektmanager Dieter Kuhn das Vorhaben. Das Motto sei, so ergänzte Projektkoordinatorin Ulrike Klatt, „Geschichte erleben – Ruhe finden“. Verbunden werden in dem Projekt 25 Kirchen in den vier Aktivregionen Holsteins Herz, Ostseeküste, Alsterland und Schwentine-Holsteinische Schweiz. „Die regionalen Besonderheiten haben viele Bezugspunkte zur Kirche und die Kirchen sind sowohl für die Radrouten als auch mental Orientierungspunkte“, betonte Ulrike Klatt. Alle Radrouten stehen unter einem der jeweiligen Region angepassten Thema. Für die Probstei als „Kornkammer“ und Selent mit der Seenähe (Fischerei) wird beispielsweise eine „Fisch- und Brottour“ ausgearbeitet. Gefördert wird die Maßnahme mit 600.000 € aus EU-Geldern. Weitere 1,4 Mio € kommen aus den Kirchengemeinden, vom Kirchenkreis und aus Stiftungsgeldern. Der Löwenanteil von 1,8 Mio € würde auf Erhaltungsmaßnahmen der sieben Kirchen St. Servatius (Selent), ev. Kirche Schönberg, St. Katharinenkirche Probsteierhagen, Johanniskirche (Plön), die Kirche in Zarpen (Kreis Segeberg), die St. Marienkirche (Segeberg) und die St. Jürgenkirche in Schlamersdorf verwendet. Für das Radroutenkonzept mit Radwanderkarten, Homepage, Infotafeln sowie Rast- und Ruheplätzen seien rund 200.000 € veranschlagt.
Kieler Nachrichten 13.03.2010
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