Die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz - kurz GAK - ist ein traditionsreiches Förderangebot des Bundes und der Länder. Mit Hilfe dieser Mittel fördert u.a. das Ministerium für Inneres, ländliche Entwicklung und Integration (MILI) Projekte der ländlichen Entwicklung.
In 2018 haben Bund und Länder den sog. GAK-Rahmenplan verändert und erweitert. Dadurch ergeben sich in Schleswig-Holstein neue Fördermöglichkeiten. Eines der neuen Fördermöglichkeiten ist das GAK-Regionalbudget.

Kleinprojekte mit förderfähigen Gesamtkosten von maximal 20.000 € brutto können so unterstützt werden. Die Höhe des Fördersatzes beträgt 80% der Bruttokosten. Die Brutto-Gesamtkosten pro Projektvorhaben liegen bei mindestens 7.500 Euro. D.h. der Mindestzuschuss beträgt 6.000 Euro sowohl für öffentliche als auch private Letztempfänger.
Die inhaltliche Ausrichtung der Projektvorhaben muss den GAK-Maßnahmen 4.0 (Dorfentwicklung) und 5.0 (Infrastrukturmaßnahmen) und den Inhalten der Integrierten Entwicklungsstrategie der AktivRegion Ostseeküste entsprechen. Das Regionalbudget steht für Projektvorhaben im Bereich Infrastrukturmaßnahmen zur Steigerung der Aufenthalts-,Freizeit- und Erlebnisqualität.

Die Anträge sind spätestens zum Stichtag 15.10.2019 an die LAG AktivRegion Ostseeküste, c/o Amt Probstei z.Hd. Sönke Körber, Knüll 4, 24217 Schönberg zu stellen.
Im Rahmen des Auswahlverfahrens wird jedes Projektvorhaben vorab auf Förderfähigkeit geprüft.

Gefördert werden können nur Kleinprojekte, mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Wichtig ist auch, dass die Projekte spätestens bis zum 15.11.2019 umgesetzt und schlussgerechnet sein müssen. Projektanträge werden durch den Vorstand der AktivRegion Ostseeküste anhand der Projektauswahlkriterien, die die festgelegte Mindestpunktzahl von 8 Punkten erreichen, und der verfügbaren Fördermittel dem Ranking entsprechend ausgewählt. Bei Punktegleichheit entscheidet das Losverfahren.

Insgesamt stehen Mittel in Höhe von 200.000 Euro bereit.

Das Budget ist aktuell für 2019 ausgeschöpft, im Nachrückverfahren kann es aber noch zu weiteren Förderzusagen im laufenden Jahr kommen. 2020 wird es einen nächsten Förderaufruf für das Regionalbudget geben.