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Programm mit Zukunft

Mit der AktivRegion Ostseeküste haben sich 20 weitere AktivRegionen in Schleswig-Holstein zusammengefunden und etabliert. Die Initiative „AktivRegion” des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MLUR) spielt in der Förderpolitik des Landes eine zentrale Rolle. Diese Förderinitiative ist Bestandteil des „Zukunftsprogramms Ländlicher Raum” (ZPLR). Sie verfolgt das Ziel, das Leben in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins mit neuen Ideen und vereinten Kräften attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten: für mehr Wirtschaftskraft, neue Partnerschaften und mehr Lebensqualität.

Karte der AktivRegionen - hier klicken um die PDF-Datei anzuzeigen

 

Die AktivRegionen sollen zu Plattformen der Vernetzung und Kooperation werden. AktivRegionen sind selbst organisierte Regionen, in denen eine privat-öffentliche regionale Partnerschaft gemeinschaftlich die Verantwortung für die Entwicklung übernimmt. Private Akteure, Wirtschafts- und Sozialpartner müssen neben den öffentlichen Akteuren in die Entscheidungsprozesse über die Ziele, Strategien und Projekte der Region eingebunden werden (Anteil von mind. 50 % Wirtschafts- und Sozialpartnern).

Die AktivRegionen können im Rahmen eines bestimmten Budgets über Projektförderungen im Rahmen des „Zukunftsprogramms Ländlicher Raum” eigenverantwortlich entscheiden.

Arbeitsgrundlage für die AktivRegion Ostseeküste ist die Integrierte Entwicklungsstrategie, in der aus den bestehenden Arbeitskreisen heraus Handlungsfelder und übergeordnete Entwicklungsziele formuliert worden sind. Diese werden in der Zeit der aktuellen EU-Förderperiode bis Ende 2013 im Rahmen des Vereins „AktivRegion Ostseeküste e.V.” umgesetzt.

 

Veranstaltungen

DO 17.05.2012, 11 Uhr
Eröffnung des Schleswig-Holsteinischen Eiszeitmuseums
Lütjenburg, Nienthal 7

Kooperationspartner



Probstei

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News

Bahn frei für den Skatepark Heikendorf

Es war schon eine besondere Atmosphäre am Donnerstagabend zur Mitgliederversammlung der AktivRegion Ostseeküste im StrandHotel Seeblick in Heikendorf. Nicht nur die Hälfte der Mitglieder des Entscheidungsgremiums der AktivRegion hatte sich dort eingefunden, sondern zusätzlich sieben Jugendliche des Fördervereins „Jugend in Bewegung – Betonpark Heikendorf“. Seit Wochen fieberten sie diesem für alle Skater und Biker der Region so wichtigen Termin entgegen. Und nun stand die Entscheidung über die Bereitstellung von rund 80.000 Euro Fördergeldern aus dem Grundbudget der AktivRegion für das Projekt zur Errichtung eines Beton-Skateparks in Heikendorf unmittelbar bevor. Mit reichlich Engagement, hoher Professionalität und großer Begeisterung präsentierten Louisa Blume, Fabian Beterke und Sven Gindorf vom Förderverein dann ihr Projekt und ernteten viel Lob und Anerkennung aus den Reihen der AktivRegion. So fiel das Votum der Mitglieder am Ende auch einstimmig aus – zur großen Freude der zukünftigen Nutzer der Skateanlage.

Darüber hinaus hat die Mitgliederversammlung der LAG AktivRegion Ostseeküste die Projekte „Barrierefreier Fördewanderweg zwischen Heikendorf und Mönkeberg“, „Errichtung eines Feuerwehrübungsturmes in Lütjenburg“, „Erweiterung des Magazins im Künstlermuseum Heikendorf“, „Gemeinsames Marketing Spielerlebniswelten“, „Projektleitung MarktTreff Hohenfelde“ und ein Nachtrag für den bereits genehmigten „Klimapavillon Schönberger Strand“ beschlossen. Damit wurden an einem Abend Fördermittel von insgesamt rund 250.000 Euro gebunden.

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Nachhaltigkeitspreis 2011: Sonderpreis für Projekt "Fisch vom Kutter"

Die Interessengemeinschaft dynamisches InfoPortal Fisch vom Kutter im Arbeitskreis Fischerei der AktivRegion wurde gestern von Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf mit einem Sonderpreis zum Nachhaltigkeitspreis 2011 des Landes Schleswig-Holstein für das Projekt "Fisch vom Kutter" ausgezeichnet.
Mit großer Freude nahm Arbeitskreissprecher Uwe Sturm diesen Preis entgegen und bedankte sich  bei Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf und der Jury unter Leitung von Umweltstaatssekretär Ernst-Wilhelm Rabius anlässlich der Preisverleihung in Kiel.

Der Nachhaltigkeitspreis 2011 ist dem Schwerpunktthema "Ernährung" gewidmet. "Wir haben vor zwei Jahren den Umweltpreis in den Nachhaltigkeitspreis geändert, da Nachhaltigkeit den ganzheitlichen Ansatz für zukunftsfähige Initiativen und Projekte nutzt", so die Ministerin. Dabei gehe es um mehr als um Umweltschutz.

Der erste Preis ging an das Berufliche Gymnasium Husum der Beruflichen Schule des Kreises Nordfriesland für deren Gesamtkonzept zur Gesunden Schule, das neben Ernährung auch Bewegung, Gewaltprävention und feste Kooperationen mit unterschiedlichsten Kooperationspartnern, unter anderem auch mit der Klaus-Groth-Schule, umfasst.
Der zweite Preis ging an den Verein "Käsestraße Schleswig-Holstein – Förderung der Käsekultur in Schleswig-Holstein" für dessen vielfältige Aktivitäten zur Förderung der regionalen Käseproduktion, der Vermarktung, des Vertriebes, der Vernetzung der Käser und der gemeinsamen Marketing-Strategie.
Auch zwei Sonderpreise wurden vergeben: Einer an die Julianka-Schule aus Heiligenstedten für ihr Partnerschulprojekt mit der Leguruki-Schule in Tansania, hier ganz speziell für die Installation von zwei Carmatec-Öfen für die umweltfreundliche Zubereitung von Essen für die Schulkinder. Mit dem anderen Preis wurde die Interessengemeinschaft dynamisches InfoPortal des Arbeitskreises Fischerei der AktivRegion Ostseeküste ausgezeichnet für ihre Initiative "Fisch vom Kutter". Diese Initiative hat das Ziel, frisch gefangenen Fisch über Internet und andere neue Medien direkt zu den Kunden an sieben Standorten an der Ostsee zu bringen. Damit wird die handwerkliche Fischerei unterstützt, zugleich Energie gespart und nebenbei auch noch Interessantes für Touristen geboten.